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  • image1 We can do a lot of small things with great love - and maybe it will become a big thing!
  • image2 Every person is valuable.
  • image3 One cannot look into the future but one can do something now so the future is worth living.

Kriege

  • Jahrhundertelang war Kambodscha das Herz einer der grössten Zivilisationen Asiens.
  • In den 1960er Jahren herrschte in Kambodscha Frieden, während in den Nachbarländern Vietnam und Laos Kriege tobten. Kambodscha wies zu dieser Zeit einer der höchsten Lebensstandards Südostasiens auf.
  • 1970 bis1975: erster Bürgerkrieg. Die Schätzungen der Opfer unter der kambodschanischen Zivilbevölkerung reichen dabei von 200'000 bis zu 1.1 Millionen.
  • 1975 eroberten die Roten Khmer Phnom Penh und nahmen eine extrem radikale und brutale Umstrukturierung der Gesellschaft vor (Isolierung des Landes, Isolierung der Menschen untereinander, Aufhebung aller Klassen und Unterschiede zwischen den Menschen, Entwicklung des Bauernstaats, etc.).
  • 1975 bis 1979: Unter der Führung von Pol Pot geschahen die entsetzlichsten Gräuel des 20. Jahrhunderts. Über zwei Millionen Kambodschaner fielen dem Regime zum Opfer.
  • 1979 bis 1989: zweiter Bürgerkrieg, kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen den vietnamesischen Truppen und den Guerillatruppen der Roten Khmer.
  • 1989 zog sich Vietnam aus Kambodscha zurück.
  • 1991 wurde ein Friedensvertrag unterzeichnet.
  • 1994 bis 1996 erneute Auseinandersetzungen mit den Roten Khmer.
  • 1997: Pol Pot wird in einem öffentlichen Prozess verurteilt und stirbt kurz darauf.

Das Land leidet immer noch unter dem Trauma der Roten Khmer. Das unendliche Leid der Vergangenheit liegt wie ein Schatten über allem. Die Wirtschaft des Landes liegt brach, das Tageseinkommen bei der Mehrheit der kambodschanischen Bevölkerung beträgt weniger als ein Dollar. Da während der Zeit der Roten Khmer alle Intellektuelle systematisch verfolgt und getötet worden sind, überlebten nur sehr wenige Lehrer oder Ärzte das Regime.

Trotz der schrecklichen Vergangenheit und der drückenden Armut strahlt Kambodscha eine atemberaubende Schönheit und Herzlichkeit aus. Der Alltag der Khmer (so werden die Landsleute genannt) ist stark vom Buddhismus geprägt. Ihre ansteckende Ruhe und Lebensfreude verzaubern jeden Besucher.