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Mitkochen beim Mittagessen in Koh Ker

Elisabeth und Michael - Ein eindrückliches Mittagessen in Koh Ker (Oktober 2013)

"Unsere Ferien gehen wieder mal Richtung Asien. Michael will unbedingt Angkor Wat sehen und ich in erster Linie Kambodscha, das Land, die Leute und natürlich Eyes Open. Wir landen um die Mittagszeit am Flughafen Changi in Siem Reap. Die Sonnenstrahlen hüllen uns warm ein und ab jetzt geht alles etwas gemütlicher vorwärts. Das Hochwasser hat seine Spuren hinterlassen. Eine rote Staubschicht überdeckt alles, eigentlich sieht’s aus wie rot gepudert.

Der Höhepunkt unserer Ferien……..Tagwache 5:10 Uhr! Crazy dann erst noch ohne Frühstück dem Sonnenaufgang entgegen. Den Kindern in der Schule Material bringen und das Mittagessen kochen, dass ist unsere Mission heute. Alles haben wir dabei und es geht über Stock und Stein, irgendwann war die geteerte Strasse zu Ende, in leicht unwegsames Gebiet irgendwo im Wald nach Koh Ker!

Die Kinder sind zum Teil noch in ihren Klassenzimmern als wir ankommen. Alle anderen helfen fleissig beim Ausladen. Jetzt ist Pause und alle helfen mit beim Rüsten von Karotten, Schneiden von Weisskohl und Zwiebeln schälen (alle sind am heulen) und plötzlich ist Michael fast alleine mit seinen Zwiebeln. Poulet wird geschnitten und vorbereitet. Auf zwei offenen Feuerstellen wird gekocht. Wasser für die Nudeln und die zweite Pfanne fürs Fleisch und Gemüse. Alles auf einfachste Art wie wir es uns eigentlich gar nicht mehr vorstellen können. Alles wird gemischt und das wiederholen wir zweimal damit es genug für alle gibt.

Jeder von uns füllt ein 10 Liter Plastikeimer mit dem Nudelgericht und ab geht’s ins Klassenzimmer. Freundliche Begrüssung von den wartenden Kindern, jedes mit seinem Gefäss und Löffel, das wird mindestens 3-mal aufgefüllt! „Aw kohn“ - Danke auf Khmer kommt von jedem einzelnen ganz scheu und mit strahlenden Augen. Einfach eindrücklich wie viel sie essen.

Die Rückfahrt verläuft sehr ruhig. Irgendwie müssen wir diese vielen Eindrücke erst verarbeiten. Was sind wir doch für eine verwöhnte Gesellschaft. Wir sind überwältigt."

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