8. Dezember 2020 - Wir sagen DANKE!

Ein anspruchsvolles Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Wir sagen DANKE! Unsere treuen Spenderinnen und Spender ermöglichten Grossartiges.

Bei Claudias letztem Besuch in Kambodscha im Februar liess sich noch nicht erahnen, dass sich unsere Arbeit in wenigen Wochen komplett verändern würde. Normalerweise fokussieren wir uns auf die Bildung für über 1'000 Kinder, von der 1. Klasse bis und mit abgeschlossener Ausbildung. Durch die Schliessung der Schulen im März fielen die wichtigen Schulmahlzeiten für diese Kinder weg. Unsere Partnerorganisation vor Ort organisierte innert kürzester Zeit die dringend benötigte Nothilfe. In den folgenden Monaten lieferten wir über 10'800 Lebensmittelpakete und Seife an über 700 Familien aus. 
Als Mitte September die Schulen wieder öffneten, zeigte sich die Wirkung dieser Arbeit: Die Kinder kehrten gesund in die Schulen zurück und haben den Unterricht wieder aufgenommen inkl. der täglichen nahrhaften Schulmahlzeit.

Die einzige Konstante ist die Veränderung
Nachdem wir uns schon fast wieder an die Normalität gewöhnt hatten, holte uns vor wenigen Tagen die Realität ein: Seit dem 1. Dezember gibt es in Kambodscha wieder einen Lockdown und die Schulen bleiben voraussichtlich bis anfangs Januar geschlossen. Mit der Auslieferung der Lebensmittelpakete haben wir bereits wieder begonnen.

Nur dank unseren treuen Spenderinnen und Spendern können wir auch in schwierigen Zeiten viel bewegen. Für das uns entgegengebrachte Vertrauen, die grosse Wertschätzung und die fortdauernde Unterstützung danken wir ganz herzlich! Wir sind tief berührt, dass wir nach 8 Jahren operativer Tätigkeit auf ein starkes Fundament blicken können, das ein so verrücktes Jahr mit uns mitträgt. Unsere administrativen Kosten betragen nach wie vor weniger als 2% und Deine Spende fliesst nahezu vollständig in unsere Programme.

Wir wünschen Dir und Deinen Lieben alles Gute, beste Gesundheit und viel Zuversicht, um das alte Jahr abzuschliessen und ins 2021 zu starten. Was da auch kommen mag, gemeinsam werden wir es meistern.

Herzliche Grüsse
Stiftung Eyes Open
Claudia, Beatrice, Elisabeth, Thomas und Michael

Bildschirmfoto 2020-03-22 um 17.03.24.png

Impressionen von Claudias Besuch im Februar 2020

_MG_1204.jpg

Dieses Bild hat einen besonderen Moment eingefangen: In Romchek gab es an diesem Tag "Fried Chicken", ein Lieblingsessen der Kinder, das es zu Hause nicht gibt. Für die Essensausgabe stehen die Kinder hintereinander an. Das kleine Mädchen auf dem Bild war so voller Vorfreude, dass sie tänzelnd nach vorne schlich, um die Erste zu sein. Obwohl die ältere Schülerin versuchte sie zu bremsen, ...

_MG_1211.jpg

... wurde ihre Vorfreude nicht kleiner. Noch oft denke ich an diesen Moment zurück - dies ist genau ein Grund, weshalb wir tun was wir tun._MG_1328-2.jpg

Auf dem Heimweg habe ich dasselbe Mädchen noch einmal getroffen. Sie brachte ihrer Familie einen Teil vom Hühnchen mit nach Hause._MG_1169.jpg

Die Waschstation in Romchek hat sich gut etabliert und wurde auch vor Covid-19 fleissig genutzt. Das "richtige" Hände waschen haben die Kinder zu Hause ihren Eltern beigebracht.

_MG_0160.jpg

Im Khnar Village Learning Center bieten wir neben dem Unterricht für 250 Kinder auch Workshops für ihre Eltern an. Bei meinem Besuch gab es einen Workshop zum Thema "Menstruation" und den Müttern wurden die Hilfsmittel erklärt, welche ihre Töchter verwenden können, um auch während ihrer Tage weiterhin die Schule zu besuchen.

_MG_0075.jpg

Meine Reise führte ausserdem nach Phnom Penh, um die Studierenden zu besuchen. Sie haben ein Stipendium von uns erhalten und studieren Finanzen & Bankwesen, Architektur & Design, Nahrungsmittelchemie, Recht und Biologie. Alles Studienrichtungen, wo es auch entsprechende Arbeitsstellen in Kambodscha gibt. Die Jugendlichen stammen alle aus den Dörfern, in denen wir tätig sind (Romchek, Koh Ker und Khnar).

_MG_0993.jpg

Weitere Bilder und Impressionen meiner letzten Reise lassen sich hier unter den "News" entdecken. Einfach etwas runter scrollen bis die Beiträge vom Februar erscheinen...

17. November 2020 - Wenn Nothilfe funktioniert

Während den Schulschliessungen von März bis September 2020 haben wir über 10'800 kontaktlose Lebensmittelabgaben an über 700 Familien durchgeführt.

Weshalb taten wir dies? Normalerweise geben wir pro Jahr 153'000 Mahlzeiten aus, denn Nahrung ist eines der grundlegendsten Bedürfnisse, welches jeder Mensch befriedigen muss. Ein hungriges Kind kann nicht lernen. Diese regelmässigen Schulmahlzeiten halten unsere Schülerinnen und Schüler gesund und geben ausreichend Energie, um dem Unterricht zu folgen. Durch die Schliessung der Schulen verpassten die Kinder nicht nur Schulstoff, sondern - und das war viel einschneidender - ihre tägliche Schulmahlzeit. 

Unsere Nothilfe hat funktioniert: Die Kinder sind Mitte September gesund in die Schulen zurückgekehrt, haben den Unterricht wieder aufgenommen und geniessen ihre tägliche Schulmahlzeit. 

Herzlichen Dank all unseren Spenderinnen und Spendern, die diese Nothilfe möglich gemacht haben!

Bildschirmfoto 2020-03-22 um 17.03.24.png

_MG_1496.jpg

_MG_0868.jpg

_MG_1049.jpg

_MG_1346.jpg

28. Oktober 2020 - Unser Fahrrad Programm startet!

Normalerweise beginnt in Kambodscha im November das neue Schuljahr und die Kinder erhalten ihre Fahrräder, um den weiten Schulweg in die Oberstufe zu meistern. Aufgrund der Schulschliessungen, die über ein halbes Jahr andauerten, hat der kambodschanische Staat beschlossen, das neue Schuljahr erst im Januar 2021 zu starten. So haben die Kinder die Möglichkeit, den verpassten Schulstoff aufzuholen.

Voraussichtlich 388 Schülerinnen und Schüler werden somit im Januar mit der 7. Klasse starten. Da die Oberstufe viele Kilometer vom Heimatdorf entfernt ist, ermöglicht erst ein Fahrrad den weiteren Schulbesuch.

Hilfst Du mit, dass diese Jugendlichen ihre Schulbildung weiterführen können?
Mit CHF 65 finanzierst Du das Fahrrad und ermöglichst dadurch einem Kind den Besuch der Oberstufe. In diesem Betrag enthalten sind zusätzlich das Schulmaterial sowie die Uniform für das erste Jahr. 

Bildschirmfoto 2020-11-01 um 11.36.20.png

Seit 2014 haben 2'200 Jugendliche ein Fahrrad erhalten. Eindrückliche Videos von unseren bisherigen Veloverteilungen findest Du auf unserem YouTube Kanal.

_MG_0598.jpg

Der lange Atem der Kambodschanerinnen und Kambodschaner
Das Jahr 2020 hat es in sich: Im 1. Quartal erreichte Corona Kambodscha und sorgte für einen nationalen Lockdown. Viele Kambodschanerinnen und Kambodschaner verloren ihre Arbeit, weil die Touristen ausblieben oder die Textilfirmen geschlossen wurden. Im Sommer folgte ein Chikungunya-Virus Ausbruch (ähnlich wie Dengue Fieber) und nun ist die Regenzeit derart intensiv, dass Teile des Landes unter Wasser stehen und Menschen ertrunken sind. In den Regionen, wo wir tätig sind, wurde die Reis- und Gemüseernte vernichtet, weil die Pflanzen weggeschwemmt worden sind. Menschenleben wurden in unseren Dörfern glücklicherweise verschont.
Unter diesen Voraussetzungen hätten die Kambodschanerinnen und Kambodschaner allen Grund zu hadern. Doch es ist viel Solidarität und Zusammenhalt zu spüren. Die Menschen helfen einander, so gut es geht und die Kinder nehmen den schlammigen Weg unter die Füsse, um die Schule zu erreichen. Schritt für Schritt...

Ueberschwemmungen2020.jpg

28. September 2020 - Back to school! Michael Regenfuss neu im Stiftungsrat

So kurzfristig wie die Schulen in Kambodscha im März geschlossen worden sind, so plötzlich wurden sie Mitte September wieder geöffnet. Die ausserordentliche Situation ist noch nicht vorbei, aber wir sind dankbar, dass die Kinder nach über einem halben Jahr endlich wieder die Schule besuchen können und täglich nahrhafte Mahlzeiten erhalten. Eine umfassende Bildung ist Voraussetzung, um eine Perspektive aus der Armut zu haben. 

_MG_0608.jpg

... über 10'800 Lebensmittelpakete!
Mit der Wiedereröffnung der Schulen können wir die seit April geleistete Nothilfe einstellen. In den vergangenen Monaten haben wir 700 bedürftige Familien mit über 10'800 Lebensmittelpaketen unterstützt. Darin befanden sich unter anderem über 65'100 Nudelpakete, über 43'400 Fischkonserven und rund 109'000 Eier. Ausserdem haben wir über 12'600 Seifen abgegeben.
Wir danken ganz herzlich all unseren Spenderinnen und Spendern, die diese Nothilfe möglich gemacht und dafür gesorgt haben, dass die Kinder und ihre Familien diese Krise gesund überstehen konnten.4newsletter_september2020_v009.jpg

Bildschirmfoto 2020-03-22 um 17.03.24.png

Michael Regenfuss neu im Stiftungsrat von Eyes Open
Es freut uns sehr, dass seit anfangs September Michael Regenfuss in unserem Stiftungsrat mitwirkt. Mit Michael haben wir eine Persönlichkeit an Bord, die seit vielen Jahren mit unserer Arbeit verbunden ist:
«Mit dem Zitat von Mahatma Gandhi «Glück kommt nicht von den Dingen, die wir besitzen. Glück kommt durch die Arbeit und unseren Stolz auf das, was wir tun» habe ich in 2016 mein Engagement bei Eyes Open gestartet und begründet. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Geändert hat sich nur meine Verantwortlichkeit bei dieser Stiftung, für die ich jetzt im Stiftungsrat aktiv sein darf. Vielen Dank.Ein Besuch in Kambodscha war mir bis jetzt nicht vergönnt und auch in 2020 wird es auf Grund der äusseren weltweiten Umstände nicht möglich sein, dorthin zu reisen. Und trotzdem fühle ich mich dem Land seit meiner Jugend durch die traurige Präsenz in den Medien sehr verbunden. Ich bin froh, durch unsere nachhaltige Arbeit das Leid in diesem Land zu lindern und den Kindern ein Lächeln zu geben.»
Michael Regenfuss, im September 2020 

_MG_2335.jpg

Die Gesichter hinter Eyes Open (v.l.n.r.): Elisabeth Thomann / Thomas Egli / Claudia Komminoth / Michael Regenfuss / Beatrice Jäger

Elisabeth Thomann hat sich entschieden, Eyes Open künftig als «Botschafterin» zu unterstützen und hat sich aus diesem Grund nicht mehr zur Wiederwahl in den Stiftungsrat zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich bei Elisabeth für ihren Einsatz während vielen Jahren und freuen uns, dass sie in anderer Funktion auch künftig bei Eyes Open mitwirken wird. Elisabeth wurde im Januar 2014 in den damaligen Vorstand des Vereins Eyes Open gewählt und im November 2014 in den Stiftungsrat.

25. August 2020 - Covid-19 in Kambodscha: Erinnerungen an ein belebtes Khnar Village Learning Center

Während ihres Besuches in Kambodscha im Februar 2020 filmte Claudia das tolle Ergebnis der Erweiterung des Khnar Village Learning Centers. Aufgrund Covid-19 haben wir damals das Video nicht veröffentlicht. Das holen wir nun nach und hoffen, dass die Bilder der lachenden Kinder die Wartezeit bis zu den Schulwiedereröffnungen etwas verkürzen können....

 

Warum ist das Khnar Village Learning Center wichtig?
Der kambodschanische Lehrplan sieht ausschliesslich Rechnen, Lesen und Schreiben vor. In Kambodscha gibt es wenige Arbeitsstellen, die meisten jedoch in den MINT-Bereichen (Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften, Technik). Im Learning Center werden - als Ergänzung zur öffentlichen Schule - diejenigen Fächer unterrichtet, die das Interesse der Kinder und Jugendlichen für MINT-Themen wecken und sie für ihre weitere Schulbildung motivieren (Englisch, Naturwissenschaften, Informatik, Schach, Musik und Förderung in Lesen und Schreiben in Khmer).
Ausserdem besuchen die Eltern im Learning Center Workshops zu den Themen Hygiene, Ernährung, Kindererziehung, etc.

Bildschirmfoto 2020-03-22 um 17.03.24.png

Herzlichen Dank!
Wir danken ganz herzlich all unseren Spenderinnen und Spendern, die die aktuelle Nothilfe möglich machen. Nach wie vor versorgen wir 700 Familien mit regelmässigen Lebensmittelpaketen und Seife. Damit stellen wir sicher, dass die Kinder und ihre Familien gesund bleiben und nach der Wiedereröffnung der Schulen bereit sind, ihre Schulbildung fortzusetzen.

fooddropplf.jpg

28. Juli 2020 - Covid-19 in Kambodscha: Inzwischen über 8'000 Lebensmittelpakete / Bücher, Bücher, Bücher...

 In Kambodscha bleibt die Situation unverändert. Die Schulen sind geschlossen und die Lebensmittelpakete sind für die bedürftigen Familien existenziell, da die Schulmahlzeiten ausbleiben. 

Inzwischen haben wir über 8'000 Lebensmittelpakte verteilt. In jedem kompostierbaren Säckli befinden sich Nudeln, Fischkonserven, Eier, Soja- und Fischsaucen, Salz und Zucker sowie Seifen.

Ein Lebensmittelpaket für 1 Familie kostet CHF 7. Wir danken herzlich für Deine Unterstützung, die diese Abgaben möglich machen.

Bildschirmfoto 2020-03-22 um 17.03.24.png

Copy-of-IMG_6334.jpg

newsjuli2020.jpg

Bücher, Bücher, Bücher...
Vor einigen Wochen haben wir im Khnar Village Learning Center die Schulbibliothek wieder geöffnet. Die Kinder können kontaktlos Bücher ausleihen, die sie zu Hause lesen. Vom Erfolg sind wir überwältigt! Es wurden bereits 650 Bücher durch die 4. bis 6. Klässler bzw. durch Mütter von jüngeren Kindern ausgeliehen. 

Mit CHF 100 finanzierst Du 50 Bücher. Herzlichen Dank für Deine Mithilfe, dass sich die Kinder über neuen Lesestoff freuen können.

KVLC-Library-Non-Contact-(2)-5.jpg

KVLC-Non-Contact-Library-1.jpg

Das Gelernte weitergeben
In den letzten Monaten haben unsere Universitätsstudierenden tolle Arbeit in ihren Dörfern geleistet. Die Universitäten sind ebenfalls seit Mitte März geschlossen und die jungen Menschen sind in ihre Heimatdörfer zurück gekehrt und haben unter anderem der Bevölkerung gezeigt, wie sie sich korrekt die Hände waschen und haben Seife verteilt. Für die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse stehen seit einigen Wochen Onlineklassen zur Verfügung. Wir haben daher im Khnar Village Learning Center die Infrastruktur ausgebaut, damit die Jugendlichen am Onlineunterricht teilnehmen können. Die Universitätsstudierenden helfen nun ihren jüngeren Kolleginnen und Kollegen dem Unterricht zu folgen und den Lernstoff zu verstehen.DSC_0036-(2)_.jpg

24. Juni 2020 - Covid-19 in Kambodscha: Nachhaltige Lebensmittelabgaben für über 700 Familien

Während es in der Schweiz stets weitere Lockerungen gibt, ist die Situation in Kambodscha unverändert. Die Schulen bleiben weiterhin geschlossen und wir versorgen die bedürftigen Familien mit den dringend benötigten Lebensmittelpaketen sowie die Kinder mit Aufgaben, die sie zu Hause lösen können.

Unsere Lebensmittelabgaben sind doppelt nachhaltig: einerseits sind sie essenziell für die betroffenen Familien, damit sie mit ausreichend Nahrung diese Krise meistern können, andererseits wird auch die Umwelt damit nicht belastet.

Die Bilder der unzähligen Säckli mit Nahrungsmitteln haben wir in den letzten Monaten öfters gezeigt. Diese Beutel werden aus Pflanzen hergestellt und sind 100% biologisch abbau- und kompostierbar. Wir beziehen diese "Pflanzensäckli" von der Organisation Cleanbodia und können dadurch sicherstellen, dass unsere Lebensmittelabgaben keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt haben.

packages.jpg

In jedem Lebensmittelpaket befinden sich auch Seifen. Bei diesen handelt es sich um recycelte Hotelseifen. Normalerweise werden alle gebrauchten Seifenstücke aus Hotelzimmern entsorgt, zusammen mit anderen Hygieneartikeln wie Shampoo und Duschmittel. Die Non-Profit-Organisation Eco-Soap Bank sammelt diese Materialien ein und bereitet sie zu neuen Seifenstücken auf. Diese sind halb so teuer wie herkömmliche Seifenstücke. Seit Beginn der Pandemie haben wir über 6'300 Seifenstücke verteilt und jeden Monat kommen weitere 2'300 Stück dazu.

soap.jpg

Und wir hören nicht auf...
... mit der Abgabe von über 2'000 Lebensmittelpaketen monatlich.
Die Familien sind dringend auf die Nahrungsmittel angewiesen, da die täglichen Schulmahlzeiten durch die Schulschliessungen weggefallen sind.

Du kannst mit wenig viel bewirken:
Ein Lebensmittelpaket für 1 Familie kostet CHF 7.
Dieses beinhaltet 6 Pack Nudeln, 6 Fischkonserven, 10 Eier, je 2 Flaschen Soja- und Fischsauce, Salz und Zucker, 2 Seifen.

Herzlichen Dank.

Bildschirmfoto 2020-03-22 um 17.03.24.pngIMG_3773.jpg

IMG_3838.jpg

IMG_3738.jpg

IMG_2868.jpg

28. Mai 2020 - Covid-19 in Kambodscha: Schulen weiterhin geschlossen, Verteilung von über 2'000 Lebensmittelpaketen monatlich

In Kambodscha bleiben die Schulen weiterhin geschlossen und es gibt keine Informationen, wann diese wieder öffnen. Da der Staat inzwischen ein Schulfernsehen aufgebaut hat, ist davon auszugehen, dass die Schulschliessungen vorerst anhalten werden.

Die Kinder, die in abgelegenen Gebieten leben, haben keine Möglichkeit an diesem TV-Unterricht teilzunehmen. Aus diesem Grund erhalten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit den Lebensmittelpaketen Aufgaben, welche sie zu Hause lösen können. Bei der nächsten Essensausgabe bringen sie die Aufgaben mit, erhalten neue und ihre Arbeiten werden korrigiert.exercises-boy_best.jpg

Im Weiteren haben wir die Bibliotheken in unseren Schulen geöffnet, damit sich die Kinder mit Lesestoff für zu Hause eindecken können. Selbstverständlich werden auch hier alle Massnahmen zum Schutz der Gesundheit der Kinder und Lehrkräfte umgesetzt.

kvlclibrary.png

Monatlich über 2'000 Lebensmittelpakete
Nahrung ist eines der grundlegendsten Bedürfnisse, welches jeder Mensch befriedigen muss. Ein hungriges Kind kann nicht lernen. Deshalb haben wir im vergangenen Jahr 153'000 Schüsseln mit Essen ausgegeben. Diese regelmässigen Schulmahlzeiten halten unsere Schülerinnen und Schüler gesund und geben ausreichend Energie, um dem Unterricht zu folgen. Durch die Schliessung der Schulen verpassen die Kinder nicht nur Schulstoff, sondern - und das ist viel einschneidender - ihre tägliche Schulmahlzeit. Aus diesem Grund führen wir seit April 2020 alle 10 Tage kontaktlose Lebensmittelabgaben an über 700 Familien durch. 
Wir setzen alles daran, dass die Kinder und ihre Familien diese Krise gesund überstehen.

Bildschirmfoto 2020-03-22 um 17.03.24.png

So viel kannst Du bewirken:
Ein Lebensmittelpaket für 1 Familie kostet CHF 7.
Dieses beinhaltet 6 Pack Nudeln, 6 Fischkonserven, 10 Eier, je 2 Flaschen Soja- und Fischsauce, Salz und Zucker, 2 Seifen.
Wir liefern monatlich über 2'000 651 Pakete aus.  
Herzlichen Dank.KVLC Chenda parcels coloring book pages_LR only.jpg

Romchek-Happy-Girl.jpg

IMG_1423prey.jpg

Prey-Kuoll_food.jpg

romchek-kids-x-3-on-dirt-path.jpg

romchek-family-dirt-road.jpg

28. April 2020 - Covid-19 in Kambodscha: aktueller Stand

Seit Mitte März sind die Schulen in Kambodscha geschlossen und bisher ist nicht bekannt, wann eine Wiedereröffnung in Betracht gezogen wird. In den letzten Jahren haben wir uns mit unserer Partnerorganisation Ponheary Ly Foundation stets dafür eingesetzt, dass Kinder in Kambodscha die Schule besuchen. Die aktuelle Situation hat dafür gesorgt, dass wir unsere Aufgabe anders wahrnehmen, die Kinder und ihre Familien zu Hause bleiben und es darum geht, dass alle gesund bleiben. Dazu gehören neben ausreichend Nahrung, der Zugang zu Trinkwasser und Seife sowie Informationen wie man sich schützen kann.

Seit einigen Wochen führen wir regelmässige Lebensmittelabgaben in den entlegenen Schulen bzw. Dörfern im Norden Kambodschas durch. Neben den Lebensmitteln erhalten die Familien Seife und Informationsmaterial.
Die Schülerinnen und Schüler kriegen ebenfalls Aufgaben, die sie zu Hause lösen. Bei der nächsten Lebensmittelabgabe bringen sie ihre Arbeiten in die Schule und erhalten neue Unterlagen. Die Kleinsten bekommen Buntstifte und Papier. Selbstverständlich werden bei der Abgabe die Schutzmassnahmen eingehalten und alles in einem kompostierbaren Säckli übergeben.

Wir haben unser Lager mit lang haltbaren Lebensmitteln wie Nudeln, Fischkonserven, Soja- und Fischsauce, etc. zu Beginn der Krise gut gefüllt. Inzwischen sind die Preise massiv gestiegen. Unsere Vorräte reichen bis Mitte Mai, im Anschluss müssen auch wir zu deutlich höheren Kosten einkaufen.

fooddrops20200428.jpg

Wie nachhaltig unsere Arbeit ist...
Regelmässig werden wir gefragt, inwieweit wir die unterstützten Jugendlichen in die Pflicht nehmen, etwas vom Erhaltenen zurückzugeben. Unsere Antwort tönt jeweils etwas kitschig für westeuropäische Ohren: Eine diesbezügliche Pflicht zu übertragen ist in Kambodscha nicht notwendig, weil die betreffenden Jugendlichen stets von sich aus viel der Gemeinschaft zurückgeben. Sie sind sich dem Privileg bewusst, eine Schule besuchen und eine Ausbildung abschliessen zu dürfen, dass es für sie völlig selbstverständlich ist, selber zu handeln. Die aktuelle Lage zeigt beeindruckende Beispiele davon auf:

Die meisten Studierenden der Universität kehrten ebenfalls in ihre Heimatdörfer zurück, weil auch diese Institute geschlossen sind. Von sich aus begannen sie in ihren Dörfern die Menschen aufzuklären, wie sie sich schützen können. Sie zeigten der Bevölkerung, wie sie korrekt Hände waschen müssen. Dabei stellten die Jugendlichen fest, dass viele Familien nicht über ausreichend Seife verfügten. Das war der Moment, wo wir von ihrem Engagement erfuhren und sofort den verschiedenen Dörfern Seife zukommen liessen. Die folgenden Bilder zeigen die grossartige Arbeit der Jugendlichen.

unistudents20200428.jpg

Sopha studiert Ingenieurswesen im 4. Jahr. Er ist ebenfalls in die Dörfer im Norden zurückgekehrt und hat die defekten Wasserbrunnen wieder instand gestellt. Gleichzeitig hat er unserem Mitarbeiter vor Ort gezeigt, wie er künftig den Unterhalt selber vornehmen kann.

reparaturbrunnen.jpg

... und warum wir nicht aufhören
Es ist unser Ziel, dass die Kinder, ihre Familien sowie unsere Mitarbeitenden und Lehrkräfte gesund durch diese Krise gehen und wir im Anschluss dort anknüpfen können, wo wir Mitte März aufhören mussten.

Es ist keine Option, die Lebensmittelabgaben auch bei steigenden Preisen zu unterbrechen oder die Lohnfortzahlung der Mitarbeitenden und Lehrkräfte zu stoppen. Wir würden kurzfristig zwar Gelder einsparen, doch löschten wir damit unsere Arbeit der letzten Jahre aus. Die Kinder wären mangelernährt und könnten sich nicht mehr auf ihre Schulbildung konzentrieren. Die Lehrkräfte hätten anderweitige Verdienstmöglichkeiten gesucht, da es in Kambodscha keine Sozialversicherungen gibt, die aushelfen. Unzählige Kambodschanerinnen und Kambodschaner haben in der aktuellen Situation ihre Arbeit verloren und wissen nicht, wie sie ihre Familien weiter ernähren können. 

Wir stehen den Familien in den durch uns unterstützten Dörfern sowie all unseren Mitarbeitenden und Lehrkräften bei. Wir gehen gestärkt aus dieser Krise und sind bereit, gemeinsam unser Ziel zu erreichen: die umfassende Bildung der Kinder in Kambodscha, um eine Perspektive aus der Armut zu ermöglichen.

Bildschirmfoto 2020-03-22 um 17.03.24.png

So viel kannst Du bewirken:
Ein Lebensmittelpaket für 1 Familie kostet CHF 7.
Dieses beinhaltet 6 Pack Nudeln, 6 Fischkonserven, 10 Eier, je 2 Flaschen Soja- und Fischsauce, Salz und Zucker, 2 Seifen.
Wir liefern alle 10 Tage 651 Pakete aus.  
Herzlichen Dank.

Unsere Mitarbeitenden in Kambodscha leisten hervorragende Arbeit. Sehr fokussiert lösen sie die Aufgaben mit der höchsten Priorität, tauschen sich regelmässig in Video-Meetings aus und unterstützen sich gegenseitig. Wir können versichern, dass die Spendengelder wie bisher sehr effektiv und effizient eingesetzt werden.

19. März 2020 - Covid-19 in Kambodscha: Schulen geschlossen

Während COVID-19 unser aller Leben auf den Kopf stellt, möchten wir Dich über die aktuellen Herausforderungen in Kambodscha informieren. 

Seit dem 16. März sind alle öffentlichen und privaten Schulen in Kambodscha bis auf Weiteres geschlossen. Das bedeutet, dass alle durch uns unterstützen Schulen eingestellt worden sind. Aber es bedeutet ganz sicher nicht, dass unsere Arbeit endet. Vielmehr stellen sich neue Herausforderungen und wir sind bereit, diese zu meistern. Folgende Massnahmen wurden bereits umgesetzt bzw. sind in Planung:

Die Schulen in Koh Ker und Romchek im Norden Kambodschas sind bis auf Weiteres geschlossen. Die Mahlzeiten Programme an beiden Schulen mussten gestoppt werden und das bereitet uns Sorgen. Wir arbeiten aktuell mit Hochdruck an Lösungen, wie wir diese Kinder zweimal pro Woche "kontaktlos" mit Lebensmitteln versorgen können. 

Die Schülerinnen und Schüler des Studentenwohnheims in Srayang haben heute mit der Selbst-Quarantäne begonnen, damit sie im Anschluss zu ihren Familien nach Hause zurückkehren können. Es gibt Jugendliche, die nirgendwo hingehen können und diese werden im Studentenwohnheim bleiben, zusammen mit unseren Mitarbeitenden vor Ort.

Das Khnar Village Learning Center musste ebenfalls bis auf Weiteres geschlossen werden. Die Lehrerinnen und Lehrer arbeiten unterdessen an den Unterrichtsplänen und erhalten weiterhin ihren Lohn. Auch hier musste das Mahlzeiten Programm gestoppt werden. Wir versuchen ebenfalls im Learning Center rasch Lösungen für «kontaktlose» Lebensmittelabgaben zu etablieren.

Die Jugendlichen der beiden Studentenwohnheime in Siem Reap haben ebenfalls heute mit der zehntägigen Selbst-Quarantäne begonnen. Nach deren Abschluss werden die Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klasse mit für sie organisierten Bussen nach Hause gebracht. Die acht Jugendlichen der 12. Klasse haben sich dafür entschieden, im Wohnheim zu bleiben. Die Mitarbeitenden der Ponheary Ly Foundation haben heute im Studentenwohnheim Internetanschlüsse installiert und Online-Kurse eingerichtet, die das Bildungsministerium zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen zur Verfügung stellt.Selbstverständlich können auch diese Jugendlichen jederzeit nach Hause gehen, müssten aber in diesem Fall die 12. Klasse wiederholen. Es ist davon auszugehen, dass die Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klasse das Schuljahr wiederholen müssen, weil für diese Klassen vom Staat keine Online-Kurse zur Verfügung gestellt werden.

Die Food Bank in Siem Reap wird weitergeführt. Die Verkäufer werden die Lebensmittel zum Büro unserer Partnerorganisation Ponheary Ly Foundation bringen und diese in einer Kühlbox vor dem Gebäude deponieren. Die Mitarbeitenden werden Lebensmittelpakete für die Schülerinnen und Schüler parat machen, die sie anschliessend draussen abholen können. Somit können wir dieses Programm ab sofort «kontaktlos» weiterführen.

Die Studierenden an der Universität haben keine Kurse mehr und es wurden vom Staat keine Online-Kurse zur Verfügung gestellt. Sie werden mindestens ein Semester wiederholen müssen. Die Mitarbeitenden unserer Partnerorganisation kontaktieren aktuell jede und jeden Studierenden einzeln, um zu erfahren, ob sie in Phnom Penh bleiben oder nach Hause reisen wollen. Falls sie heimwärts fahren möchten, müssen sie ebenfalls vorgängig in der Selbst-Quarantäne bleiben und werden dann mit für sie organisierten Bussen reisen, damit sie nicht die überfüllten Busse nutzen müssen.

Alle Mitarbeitenden wie Lehrkräfte, Köchinnen oder Bibliothekarinnen, die sich vor Ort um die Programme kümmern, werden ihre Gehälter bis Ende April zu 100% erhalten. Im Anschluss werden wir die Situation neu bewerten. Bis dahin kann sich viel ändern, aber es ist unbedingt notwendig, dass wir unseren Mitarbeitenden in einer für sie sehr schwierigen Zeit zur Seite stehen.

Die Mitarbeitenden der Ponheary Ly Foundation werden ab heute von zu Hause aus arbeiten. Sie haben das Glück, dass die gesamten Unterlagen digital vorhanden sind und sie bereits seit mehreren Jahren mit einem Online-Projektmanagementprogramm arbeiten. Sie werden zu unterschiedlichen Zeiten sporadisch im Büro sein, um die Lebensmittelabgaben vorzubereiten, die Löhne zu bezahlen, etc. 

Die Motivation aller ist sehr hoch, die Kommunikation untereinander ist sichergestellt, um die nächsten Schritte zu planen. 

Wir sind sehr stolz auf die Mitarbeitenden unserer Partnerorganisation. Sie haben rasch und überlegt gehandelt und dafür gesorgt, dass alle Kinder und Jugendliche möglichst sicher nach Hause zurückkehren können.

Nun geht es darum, unsere 2'800 Schülerinnen und Schüler mit ihren Familien durch diese Krise zu begleiten: Unsere Prioritäten sind die Versorgung der Kinder mit Mahlzeiten sowie deren Familien mit Seife, sauberem Trinkwasser, verlässlichen Informationen und den Zugang zu medizinischer Versorgung.

Wir sind in engem Austausch mit unserer Partnerorganisation, um die Kinder und Jugendlichen in Kambodscha in dieser Ausnahmesituation bestmöglich zu unterstützen.

Bleibt gesund!Bildschirmfoto 2020-03-22 um 17.03.24.png

_MG_1038.jpg

_MG_0710.jpg

13. Februar 2020 - Ein weiterer Tag im Khnar Village Learning Center

Ein weiterer Tag im Khnar Village Learning Center: Die Kinder treffen gegen Mittag ein, nachdem sie vormittags die öffentliche Schule besucht haben. Das Schulareal wird gereinigt, die Hände gewaschen, ein nahrhaftes Mittagessen folgt und gestärkt können die Kinder ihre Nachmittagsklassen starten. 

Die einen repetieren das Khmer Alphabet, andere lernen Englisch und die jüngsten geniessen ihre Bastelstunde.

kvlctwo_MG_1406.jpg

kvlctwo_MG_1415.jpg

kvlctwo_MG_1423.jpg

kvlctwo_MG_1425.jpg

kvlctwo_MG_1453.jpg

kvlctwo_MG_1412.jpg

kvlctwo_MG_1460.jpg

kvlctwo_MG_1468.jpg

kvlctwo_MG_1481.jpg

kvlctwo_MG_1498.jpg

kvlctwo_MG_1496.jpg

kvlctwo_MG_1507.jpg

kvlctwo_MG_1505.jpg

12. Februar 2020 - Mittagessen in Romchek

Vor fünf Jahren haben wir mit der Unterstützung der Schule in Romchek begonnen. Regelmässige Mahlzeiten, Trinkwasserversorgung und die Waschstation haben für viele Fortschritte gesorgt. Manchmal braucht es wenig um viel zu bewirken.

Die Waschstation ist inzwischen zu einem "Place to be" geworden, insbesondere die jüngeren Kinder geniessen es sich ausgiebig zu waschen und die Finger sind teilweise aufgeweicht wie nach einem Bad :-)

Die Pausen werden zum Rumrennen und Fussball spielen genutzt.

Die Vorfreude auf das heutige "fried chicken" war bei allen Kindern riesig! Zu Hause gibt es nie ein so grosses Stück Fleisch und das Mittagessen wurde in vollen Zügen genossen. Natürlich haben auch hier einige Schülerinnen und Schüler einen Teil des Mittagessen abgepackt und bringen es ihren Familien mit nach Hause. 

romchek_MG_1058.jpg

romchek_MG_1028.jpg

romchek_MG_1180.jpg

romchek_MG_1037.jpg

romchek_MG_1049.jpg

romchek_MG_1109.jpg

romchek_MG_1098.jpg

romchek_MG_1076.jpg

romchek_MG_1079.jpg

romchek_MG_1190.jpg

romchek_MG_1204.jpg

romchek_MG_1249.jpg

romchek_MG_1247.jpg

romchek_MG_1235.jpg

romchek_MG_1346.jpg

romchek_MG_1328.jpg

romchek_MG_1368.jpg

romchek_MG_1389.jpg

7. Februar 2020 - Mittagessen in Koh Ker

Die regelmässigen Mittagessen sorgen dafür, dass die Schülerinnen und Schüler in Koh Ker ausreichend Nährstoffe erhalten um gesund zu sein und ausreichend Energie haben, um sich auf den Unterricht zu konzentrieren. Die Auswirkungen von regelmässiger, vollwertiger Nahrung sind immens: Die Kinder sind deutlich gesünder als vor den regelmässigen Mahlzeiten. Neben der aktiven Teilnahme im Unterricht, nutzen sie die Pausen um rumzurennen und zu spielen. 

Wir kochen immer ausreichend Mittagessen, damit die Schülerinnen und Schüler ebenfalls Essen nach Hause mitbringen können. Daraus resultiert für die ganze Familie ein Mehrwert im Schulbesuch.

kklunch_MG_0701.jpg

kklunch_MG_0706.jpg

kklunch_MG_0709.jpg

kklunch_MG_0757.jpg

kklunch_MG_0812.jpg

kklunch_MG_0823.jpg

kklunch_MG_0843.jpg

kklunch_MG_0865.jpg

kklunch_MG_0901.jpg

kklunch_MG_0939.jpg

kklunch_MG_1003.jpg

kklunch_MG_0945.jpg

7. Februar 2020 - Frühstück in Koh Ker

Morgens um 3 Uhr startet die Köchin der Koh Ker Schule mit den Vorbereitungen fürs Frühstück, damit alles bereit ist, wenn die Kinder um halb sieben eintreffen. Heute Morgen war es für kambodschanische Verhältnisse sehr kühl und die ersten Schülerinnen und Schüler haben sich nach ihrer Ankunft am Feuer in der Küche aufgewärmt.

Nach dem Frühstück werden die Teller gewaschen, die Zähne geputzt und nach der täglichen Versammlung und Mitteilungen des Schulleiters startet der Unterricht.

kkbreak_MG_0518.jpg

kkbreak_MG_0543.jpg

kkbreak_MG_0552.jpg

kkbreak_MG_0570.jpg

kkbreak_MG_0560.jpg

kkbreak_MG_0603.jpg

kkbreak_MG_0618.jpg

kkbreak_MG_0638.jpg

kkbreak_MG_0632.jpg

kkbreak_MG_0656.jpg

kkbreak_MG_0680.jpg

6. Februar 2020 - Prey Kuol

Die heutige Reise führte uns noch weiter in den Norden als die beiden Schulen in Koh Ker und Romchek. Das Dorf Prey Kuol ist nur während der Trockenzeit mit einem "Hand-Traktor" oder Motorrad erreichbar, ein Auto kann den Weg und die wackeligen Brücken nicht passieren. Während der Regenzeit ist der Weg kaum passierbar.

So fuhren wir frühmorgens von Siem Reap nach Romchek, um dort auf die Ladefläche des "Hand-Traktors" umzusteigen und gut 40 Minuten durch die Landschaft nach Prey Kuol zu tuckern. Die Schule wird von 90 Kindern besucht, 1. bis 6. Klasse. Die weiterführende Schule (ab der 7. Klasse) ist in Srayang, also 40 Minuten mit dem Motorrad nach Romchek (während der Trockenzeit) und von dort noch einmal 20km Weg. Somit haben die Kinder und Jugendlichen aus diesem Dorf keinerlei Möglichkeiten ihre Schulbildung nach der Primarschule fortzusetzen.

Unsere Partnerorganisation Ponheary Ly Foundation prüft aktuell die Situation in diesem Dorf und die Möglichkeiten, den Schülerinnen und Schülern weitere Perspektiven anzubieten. Die ersten Schritte waren die Trinkwasserversorgung in der Schule sicherzustellen, Sanitäranlagen zu bauen und nun die Klassenzimmer mit einem Betonboden zu versehen. Der heutige Erdboden wird während der Regenzeit so schlammig, dass der Unterricht praktisch nicht stattfinden kann.

Bei unserem heutigen Besuch haben wir allen Kindern Pakete mit Nudeln, Soyamilch, Fisch, Äpfeln und Seifen abgegeben. Es ist uns stets ein grosses Anliegen, dass die Besuche einen Mehrwert für die Gemeinschaft bieten. 

preykuol_MG_0410.jpg

preykuol_MG_0413.jpg

preykuol_IMG_6461.jpg

preykuol_MG_0327.jpg

preykuol_MG_0335.jpg

preykuol_MG_0434.jpg

preykuol_MG_0358.jpg

preykuol_MG_0396.jpg

preykuol_MG_0399.jpg

preykuol_MG_0458.jpg

preykuol_MG_0468.jpg

preykuol_MG_0494.jpg

Seite 1 von 21

Newsletter

Bleiben Sie stets über unsere Tätigkeiten auf dem Laufenden, melden Sie sich für unseren monatlichen Newsletter an.

Spenden via PayPal

Jeder noch so kleine Betrag kann Grosses bewirken! Spenden Sie unkompliziert und sicher via PayPal-Zahlungsdienst.

Unsere Facebook Seite