28. Mai 2021 - 9 Jahre Eyes Open!

Am 28. Mai 2012 haben wir Eyes Open gegründet und dies mit folgenden Worten - als allerersten Newsbeitrag überhaupt - auf unserer Website festgehalten:

«Am heutigen sonnigen Pfingstmontag haben wir Eyes Open gegründet. Ein tolles Gefühl, da doch schon viel Papierkrieg hinter uns liegt, und doch stehen wir erst am Beginn eines grossen Projekts.»

Unsere damaligen Visionen und Träume, was wir in Kambodscha erreichen möchten, wurden bei Weitem übertroffen. Unsere Arbeit ist zu einem umfassenden und nachhaltigen Ganzen herangewachsen. Wir unterstützen nicht nach dem Giesskannenprinzip, sondern finanzieren die fehlenden Puzzleteile. Tausende Kinder haben dank dieser Unterstützung ihre Schulbildung fortführen können.

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Wir sind für die grossartige und treue Unterstützung all unserer Spenderinnen und Spender sehr dankbar. Gemeinsam haben wir viel erreicht und wir werden noch mehr erreichen. Aktuell kümmern wir uns um über 760 Familien, damit diese die Pandemie mit ausreichend Nahrung überstehen können. Herzlichen Dank für das in uns gesetzte Vertrauen!

 

Save the Date!
Zuversichtlich blicken wir in die Zukunft und sagen somit:
«Save the Date! Am Samstag, 28. Mai 2022, feiern wir 10 Jahre Eyes Open und Du bist hoffentlich mit dabei!»

Wir schwelgen in Erinnerungen und teilen gerne mit Euch zwei Videos von unseren tollen Jubiläumsfesten im 2017 und 2019.

Zu unserem 7jährigen Jubiläum erzählten unsere Spenderinnen und Spender, weshalb sie unsere Arbeit in Kambodscha unterstützen. 

Bei perfektem Sommerwetter feierten wir 2017 unser 5 Jahres Jubiläum!

28. April 2021 - Lebensmittelpakete für 760 Familien / Unsere Fahrräder rollen weiter

Nach dem erneuten Lockdown in Kambodscha haben wir wieder mit der Abgabe der Lebensmittelpakete an 760 Familien begonnen. Durch die Schulschliessungen fällt nicht nur der Unterricht aus, sondern auch die wichtigen Schulmahlzeiten. 

Wir tun, was wir letztes Jahr getan haben und doch ist die Situation eine ganz andere. Während viele Länder weltweit bereits mehrere Covid-19 Wellen gemeistert haben, blieb Kambodscha bis vor wenigen Monaten mit wenigen hundert Ansteckungen und keinen Todesfällen weitgehend verschont. In den letzten Wochen sind die Ansteckungen auf über 11'000 gestiegen (aufgrund sehr wenigen Tests, ist eine massiv höhere Dunkelziffer anzunehmen). Im Vergleich zu westlichen Ländern mögen dies tiefe Zahlen sein. In einem Land, in dem 79% der Menschen in Armut leben und praktisch keinen Zugang zu einer Gesundheitsversorgung haben, ist dies besorgniserregend.

Mit unserer Partnerorganisation Ponheary Ly Foundation vor Ort sind wir in regelmässigem Kontakt und sind beeindruckt, wie unsere Mitarbeitenden stets neue Wege finden, die Herausforderungen zu meistern. Sei es mit dem speditiven Einholen der behördlichen Bewilligungen, um Strassensperren zu passieren oder der gesamten Logistik, Lebensmittel für hunderte Familien frisch auszuliefern. Die Hygienemassnahmen werden strikt eingehalten, damit alle Mitarbeitenden gesund bleiben und ihre wertvolle Arbeit weiterhin ausführen können.

Wir danken herzlich für Deine Unterstützung!
In einem kompostierbaren Säckli werden Nudeln, Fischkonserven, Eier, Soja- und Fischsaucen, Salz und Zucker sowie Seifen abgegeben. Ein Lebensmittelpaket für 1 Familie kostet CHF 7. 

... ja, das Ganze wird wohl noch etwas dauern... Weshalb nicht einen Dauerauftrag einrichten?
Monatlich Spenden ist einfach. In wenigen Minuten ist ein Dauerauftrag im E-Banking zu Gunsten IBAN CH46 0900 0000 5044 4422 9, lautend auf Stiftung Eyes Open, 3176 Neuenegg, eingerichtet. Und Du weisst genau, wie viele Familien dank Dir jeden Monat gut versorgt werden. Herzlichen Dank. 

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Aus alt mach neu... unsere Fahrräder rollen weiter
2'600 Jugendliche haben in den letzten 7 Jahren Fahrräder für den weiten Schulweg in die Oberstufe erhalten. Seither wurden damit unzählige Kilometer gefahren und einige Velos sind stark reparaturbedürftig. 

Wir entschieden uns, den Jugendlichen ihre kaputten Fahrräder zu ersetzen und die alten, reparaturbedürftigen Velos der Organisation REACH in Siem Reap zu spenden. Diese nutzen deren Ersatzteile, bereiten alte Fahrräder auf und verteilen diese an bedürftige Familien. Das nennen wir eine win-win Situation!

Erfahre mehr über unser Fahrrad Programm und warum dieses den Schulbesuch ermöglicht.

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24. März 2021 - Lockdown Nr. 3 in Kambodscha

Die Unbeschwertheit der letzten Wochen ist leider vorbei, da Covid-19 nun verbreitet in Kambodscha angekommen ist. Waren der Lockdown vor einem Jahr sowie derjenige im Dezember vor allem eine Vorsichtsmassnahme, um einen Ausbruch zu vermeiden, ist die Situation nun anders. Ansteckungen von Covid-19 haben sich zuerst in Phnom Penh und im Süden ausgebreitet und haben inzwischen Siem Reap erreicht.

Seit Montag sind die Schulen und öffentlichen Einrichtungen in Kambodscha geschlossen. Die Grenzen zwischen den Provinzen sind voraussichtlich die nächsten Wochen geschlossen, um eine weitere Ausbreitung möglichst zu verhindern.Wir gehen davon aus, dass die Schulen über einen längeren Zeitraum geschlossen bleiben und es sich hier um einen ernsthaften Lockdown handelt. 

Unser Fokus wird sich in den kommenden Wochen und Monaten wieder darauf konzentrieren, die Kinder und ihre Familien ausreichend zu ernähren und ihre Gesundheitsversorgung soweit möglich sicherzustellen. Wie im letzten Lockdown versuchen wir zudem den Kindern Möglichkeiten zum Lernen zu Hause anzubieten wie beispielsweise mit dem Ausleihen von Büchern.

Wir und unsere Partnerorganisation vor Ort sind auf diese Situation vorbereitet. Im Rahmen der Verteilung von über 12'000 Lebensmittelpaketen an über 700 Familien im letzten Jahr haben wir wertvolle Erfahrungen gesammelt und dafür gesorgt, dass die Kinder und ihre Familien gesund durch die Krise kamen. Und das werden wir auch jetzt tun.

Die grossartige Solidarität von all unseren Spenderinnen und Spendern hat uns im letzten Jahr sehr berührt. Bereits im ersten Lockdown standet ihr uns alle zur Seite und habt dafür gesorgt, dass jedes Kind regelmässige Lebensmittelpakete und Seife mit nach Hause nehmen konnte. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich.

In den kommenden Monaten werden wir erneut Tausende von Lebensmittelpaketen und Seife den betroffenen Familien abgeben. In jedem kompostierbaren Säckli befinden sich Nudeln, Fischkonserven, Eier, Soja- und Fischsaucen, Salz und Zucker sowie Seifen. Ein Lebensmittelpaket für 1 Familie kostet CHF 7. 

Herzlichen Dank, dass Du mit an Bord bist und hilfst, dass wir diese Krise gemeinsam meistern können. Wir halten Dich auf dem Laufenden.

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8. März 2021 - Zu Gast bei RadioFr.

In der Sendung "1 zu 1" erzählte Claudia über unsere Arbeit in Kambodscha. Ganz herzlichen Dank Anne Moser für das tolle Gespräch!

Das Interview kann hier angehört werden.

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24. Februar 2021 - Wieder mitten im Schulalltag

In den letzten Wochen konnten wir all unsere Programme in Kambodscha wieder aufnehmen. 

Die Kinder sind nach der monatelangen Abwesenheit begeistert und mit vollem Elan dabei! Das ausgiebige Händewaschen und Zähneputzen bereitet Freude, ebenso das gemütliche Mittagessen mit den besten Freunden. Beim Schach können endlich wieder spannende Partien ausgetragen werden und im Naturkundeunterricht wird eifrig erforscht, wie sich eine Wühlmaus zusammensetzt...

Die folgenden Bilder sind in den letzten Tagen in unserem Khnar Village Learning Center entstanden. Dieses wird von 250 Kindern neben dem regulären Unterricht an der öffentlichen Schule halbtags besucht.
Weshalb? Der kambodschanische Lehrplan sieht ausschliesslich Rechnen, Lesen und Schreiben vor. In Kambodscha gibt es wenige Arbeitsstellen, die meisten jedoch in den MINT-Bereichen (Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften, Technik). Im Learning Center werden diejenigen Fächer unterrichtet, die das Interesse der Kinder und Jugendlichen für MINT-Themen wecken und sie zusätzlich für ihre weitere Schulbildung motivieren.

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26. Januar 2021 - Schulbeginn in Kambodscha!

Endlich! Mitte Januar öffneten die Schulen in Kambodscha wieder und das neue Schuljahr startete mit mehr als zwei Monaten Verzögerung. 

So gab es die letzten Tage viele glückliche Kindergesichter, die ihre Velos entgegen nahmen, um nun in die 7. Klasse zu radeln. Natürlich wurde auch das Schulmaterial für die kommenden Monate verteilt. Die Auslieferung der Schuluniform verzögert sich noch etwas, da zuerst wieder bei allen Kindern Mass genommen werden muss, um die richtigen Grössen verteilen zu können. 

Gerne teilen wir mit Dir einige Bilder der letzten Tage. Vielen herzlichen Dank an unsere Spenderinnen und Spender, die all dies ermöglichen!

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8. Dezember 2020 - Wir sagen DANKE!

Ein anspruchsvolles Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Wir sagen DANKE! Unsere treuen Spenderinnen und Spender ermöglichten Grossartiges.

Bei Claudias letztem Besuch in Kambodscha im Februar liess sich noch nicht erahnen, dass sich unsere Arbeit in wenigen Wochen komplett verändern würde. Normalerweise fokussieren wir uns auf die Bildung für über 1'000 Kinder, von der 1. Klasse bis und mit abgeschlossener Ausbildung. Durch die Schliessung der Schulen im März fielen die wichtigen Schulmahlzeiten für diese Kinder weg. Unsere Partnerorganisation vor Ort organisierte innert kürzester Zeit die dringend benötigte Nothilfe. In den folgenden Monaten lieferten wir über 10'800 Lebensmittelpakete und Seife an über 700 Familien aus. 
Als Mitte September die Schulen wieder öffneten, zeigte sich die Wirkung dieser Arbeit: Die Kinder kehrten gesund in die Schulen zurück und haben den Unterricht wieder aufgenommen inkl. der täglichen nahrhaften Schulmahlzeit.

Die einzige Konstante ist die Veränderung
Nachdem wir uns schon fast wieder an die Normalität gewöhnt hatten, holte uns vor wenigen Tagen die Realität ein: Seit dem 1. Dezember gibt es in Kambodscha wieder einen Lockdown und die Schulen bleiben voraussichtlich bis anfangs Januar geschlossen. Mit der Auslieferung der Lebensmittelpakete haben wir bereits wieder begonnen.

Nur dank unseren treuen Spenderinnen und Spendern können wir auch in schwierigen Zeiten viel bewegen. Für das uns entgegengebrachte Vertrauen, die grosse Wertschätzung und die fortdauernde Unterstützung danken wir ganz herzlich! Wir sind tief berührt, dass wir nach 8 Jahren operativer Tätigkeit auf ein starkes Fundament blicken können, das ein so verrücktes Jahr mit uns mitträgt. Unsere administrativen Kosten betragen nach wie vor weniger als 2% und Deine Spende fliesst nahezu vollständig in unsere Programme.

Wir wünschen Dir und Deinen Lieben alles Gute, beste Gesundheit und viel Zuversicht, um das alte Jahr abzuschliessen und ins 2021 zu starten. Was da auch kommen mag, gemeinsam werden wir es meistern.

Herzliche Grüsse
Stiftung Eyes Open
Claudia, Beatrice, Elisabeth, Thomas und Michael

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Impressionen von Claudias Besuch im Februar 2020

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Dieses Bild hat einen besonderen Moment eingefangen: In Romchek gab es an diesem Tag "Fried Chicken", ein Lieblingsessen der Kinder, das es zu Hause nicht gibt. Für die Essensausgabe stehen die Kinder hintereinander an. Das kleine Mädchen auf dem Bild war so voller Vorfreude, dass sie tänzelnd nach vorne schlich, um die Erste zu sein. Obwohl die ältere Schülerin versuchte sie zu bremsen, ...

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... wurde ihre Vorfreude nicht kleiner. Noch oft denke ich an diesen Moment zurück - dies ist genau ein Grund, weshalb wir tun was wir tun._MG_1328-2.jpg

Auf dem Heimweg habe ich dasselbe Mädchen noch einmal getroffen. Sie brachte ihrer Familie einen Teil vom Hühnchen mit nach Hause._MG_1169.jpg

Die Waschstation in Romchek hat sich gut etabliert und wurde auch vor Covid-19 fleissig genutzt. Das "richtige" Hände waschen haben die Kinder zu Hause ihren Eltern beigebracht.

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Im Khnar Village Learning Center bieten wir neben dem Unterricht für 250 Kinder auch Workshops für ihre Eltern an. Bei meinem Besuch gab es einen Workshop zum Thema "Menstruation" und den Müttern wurden die Hilfsmittel erklärt, welche ihre Töchter verwenden können, um auch während ihrer Tage weiterhin die Schule zu besuchen.

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Meine Reise führte ausserdem nach Phnom Penh, um die Studierenden zu besuchen. Sie haben ein Stipendium von uns erhalten und studieren Finanzen & Bankwesen, Architektur & Design, Nahrungsmittelchemie, Recht und Biologie. Alles Studienrichtungen, wo es auch entsprechende Arbeitsstellen in Kambodscha gibt. Die Jugendlichen stammen alle aus den Dörfern, in denen wir tätig sind (Romchek, Koh Ker und Khnar).

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Weitere Bilder und Impressionen meiner letzten Reise lassen sich hier unter den "News" entdecken. Einfach etwas runter scrollen bis die Beiträge vom Februar erscheinen...

17. November 2020 - Wenn Nothilfe funktioniert

Während den Schulschliessungen von März bis September 2020 haben wir über 10'800 kontaktlose Lebensmittelabgaben an über 700 Familien durchgeführt.

Weshalb taten wir dies? Normalerweise geben wir pro Jahr 153'000 Mahlzeiten aus, denn Nahrung ist eines der grundlegendsten Bedürfnisse, welches jeder Mensch befriedigen muss. Ein hungriges Kind kann nicht lernen. Diese regelmässigen Schulmahlzeiten halten unsere Schülerinnen und Schüler gesund und geben ausreichend Energie, um dem Unterricht zu folgen. Durch die Schliessung der Schulen verpassten die Kinder nicht nur Schulstoff, sondern - und das war viel einschneidender - ihre tägliche Schulmahlzeit. 

Unsere Nothilfe hat funktioniert: Die Kinder sind Mitte September gesund in die Schulen zurückgekehrt, haben den Unterricht wieder aufgenommen und geniessen ihre tägliche Schulmahlzeit. 

Herzlichen Dank all unseren Spenderinnen und Spendern, die diese Nothilfe möglich gemacht haben!

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28. Oktober 2020 - Unser Fahrrad Programm startet!

Normalerweise beginnt in Kambodscha im November das neue Schuljahr und die Kinder erhalten ihre Fahrräder, um den weiten Schulweg in die Oberstufe zu meistern. Aufgrund der Schulschliessungen, die über ein halbes Jahr andauerten, hat der kambodschanische Staat beschlossen, das neue Schuljahr erst im Januar 2021 zu starten. So haben die Kinder die Möglichkeit, den verpassten Schulstoff aufzuholen.

Voraussichtlich 388 Schülerinnen und Schüler werden somit im Januar mit der 7. Klasse starten. Da die Oberstufe viele Kilometer vom Heimatdorf entfernt ist, ermöglicht erst ein Fahrrad den weiteren Schulbesuch.

Hilfst Du mit, dass diese Jugendlichen ihre Schulbildung weiterführen können?
Mit CHF 65 finanzierst Du das Fahrrad und ermöglichst dadurch einem Kind den Besuch der Oberstufe. In diesem Betrag enthalten sind zusätzlich das Schulmaterial sowie die Uniform für das erste Jahr. 

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Seit 2014 haben 2'200 Jugendliche ein Fahrrad erhalten. Eindrückliche Videos von unseren bisherigen Veloverteilungen findest Du auf unserem YouTube Kanal.

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Der lange Atem der Kambodschanerinnen und Kambodschaner
Das Jahr 2020 hat es in sich: Im 1. Quartal erreichte Corona Kambodscha und sorgte für einen nationalen Lockdown. Viele Kambodschanerinnen und Kambodschaner verloren ihre Arbeit, weil die Touristen ausblieben oder die Textilfirmen geschlossen wurden. Im Sommer folgte ein Chikungunya-Virus Ausbruch (ähnlich wie Dengue Fieber) und nun ist die Regenzeit derart intensiv, dass Teile des Landes unter Wasser stehen und Menschen ertrunken sind. In den Regionen, wo wir tätig sind, wurde die Reis- und Gemüseernte vernichtet, weil die Pflanzen weggeschwemmt worden sind. Menschenleben wurden in unseren Dörfern glücklicherweise verschont.
Unter diesen Voraussetzungen hätten die Kambodschanerinnen und Kambodschaner allen Grund zu hadern. Doch es ist viel Solidarität und Zusammenhalt zu spüren. Die Menschen helfen einander, so gut es geht und die Kinder nehmen den schlammigen Weg unter die Füsse, um die Schule zu erreichen. Schritt für Schritt...

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28. September 2020 - Back to school! Michael Regenfuss neu im Stiftungsrat

So kurzfristig wie die Schulen in Kambodscha im März geschlossen worden sind, so plötzlich wurden sie Mitte September wieder geöffnet. Die ausserordentliche Situation ist noch nicht vorbei, aber wir sind dankbar, dass die Kinder nach über einem halben Jahr endlich wieder die Schule besuchen können und täglich nahrhafte Mahlzeiten erhalten. Eine umfassende Bildung ist Voraussetzung, um eine Perspektive aus der Armut zu haben. 

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... über 10'800 Lebensmittelpakete!
Mit der Wiedereröffnung der Schulen können wir die seit April geleistete Nothilfe einstellen. In den vergangenen Monaten haben wir 700 bedürftige Familien mit über 10'800 Lebensmittelpaketen unterstützt. Darin befanden sich unter anderem über 65'100 Nudelpakete, über 43'400 Fischkonserven und rund 109'000 Eier. Ausserdem haben wir über 12'600 Seifen abgegeben.
Wir danken ganz herzlich all unseren Spenderinnen und Spendern, die diese Nothilfe möglich gemacht und dafür gesorgt haben, dass die Kinder und ihre Familien diese Krise gesund überstehen konnten.4newsletter_september2020_v009.jpg

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Michael Regenfuss neu im Stiftungsrat von Eyes Open
Es freut uns sehr, dass seit anfangs September Michael Regenfuss in unserem Stiftungsrat mitwirkt. Mit Michael haben wir eine Persönlichkeit an Bord, die seit vielen Jahren mit unserer Arbeit verbunden ist:
«Mit dem Zitat von Mahatma Gandhi «Glück kommt nicht von den Dingen, die wir besitzen. Glück kommt durch die Arbeit und unseren Stolz auf das, was wir tun» habe ich in 2016 mein Engagement bei Eyes Open gestartet und begründet. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Geändert hat sich nur meine Verantwortlichkeit bei dieser Stiftung, für die ich jetzt im Stiftungsrat aktiv sein darf. Vielen Dank.Ein Besuch in Kambodscha war mir bis jetzt nicht vergönnt und auch in 2020 wird es auf Grund der äusseren weltweiten Umstände nicht möglich sein, dorthin zu reisen. Und trotzdem fühle ich mich dem Land seit meiner Jugend durch die traurige Präsenz in den Medien sehr verbunden. Ich bin froh, durch unsere nachhaltige Arbeit das Leid in diesem Land zu lindern und den Kindern ein Lächeln zu geben.»
Michael Regenfuss, im September 2020 

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Die Gesichter hinter Eyes Open (v.l.n.r.): Elisabeth Thomann / Thomas Egli / Claudia Komminoth / Michael Regenfuss / Beatrice Jäger

Elisabeth Thomann hat sich entschieden, Eyes Open künftig als «Botschafterin» zu unterstützen und hat sich aus diesem Grund nicht mehr zur Wiederwahl in den Stiftungsrat zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich bei Elisabeth für ihren Einsatz während vielen Jahren und freuen uns, dass sie in anderer Funktion auch künftig bei Eyes Open mitwirken wird. Elisabeth wurde im Januar 2014 in den damaligen Vorstand des Vereins Eyes Open gewählt und im November 2014 in den Stiftungsrat.

25. August 2020 - Covid-19 in Kambodscha: Erinnerungen an ein belebtes Khnar Village Learning Center

Während ihres Besuches in Kambodscha im Februar 2020 filmte Claudia das tolle Ergebnis der Erweiterung des Khnar Village Learning Centers. Aufgrund Covid-19 haben wir damals das Video nicht veröffentlicht. Das holen wir nun nach und hoffen, dass die Bilder der lachenden Kinder die Wartezeit bis zu den Schulwiedereröffnungen etwas verkürzen können....

 

Warum ist das Khnar Village Learning Center wichtig?
Der kambodschanische Lehrplan sieht ausschliesslich Rechnen, Lesen und Schreiben vor. In Kambodscha gibt es wenige Arbeitsstellen, die meisten jedoch in den MINT-Bereichen (Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften, Technik). Im Learning Center werden - als Ergänzung zur öffentlichen Schule - diejenigen Fächer unterrichtet, die das Interesse der Kinder und Jugendlichen für MINT-Themen wecken und sie für ihre weitere Schulbildung motivieren (Englisch, Naturwissenschaften, Informatik, Schach, Musik und Förderung in Lesen und Schreiben in Khmer).
Ausserdem besuchen die Eltern im Learning Center Workshops zu den Themen Hygiene, Ernährung, Kindererziehung, etc.

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Herzlichen Dank!
Wir danken ganz herzlich all unseren Spenderinnen und Spendern, die die aktuelle Nothilfe möglich machen. Nach wie vor versorgen wir 700 Familien mit regelmässigen Lebensmittelpaketen und Seife. Damit stellen wir sicher, dass die Kinder und ihre Familien gesund bleiben und nach der Wiedereröffnung der Schulen bereit sind, ihre Schulbildung fortzusetzen.

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28. Juli 2020 - Covid-19 in Kambodscha: Inzwischen über 8'000 Lebensmittelpakete / Bücher, Bücher, Bücher...

 In Kambodscha bleibt die Situation unverändert. Die Schulen sind geschlossen und die Lebensmittelpakete sind für die bedürftigen Familien existenziell, da die Schulmahlzeiten ausbleiben. 

Inzwischen haben wir über 8'000 Lebensmittelpakte verteilt. In jedem kompostierbaren Säckli befinden sich Nudeln, Fischkonserven, Eier, Soja- und Fischsaucen, Salz und Zucker sowie Seifen.

Ein Lebensmittelpaket für 1 Familie kostet CHF 7. Wir danken herzlich für Deine Unterstützung, die diese Abgaben möglich machen.

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Bücher, Bücher, Bücher...
Vor einigen Wochen haben wir im Khnar Village Learning Center die Schulbibliothek wieder geöffnet. Die Kinder können kontaktlos Bücher ausleihen, die sie zu Hause lesen. Vom Erfolg sind wir überwältigt! Es wurden bereits 650 Bücher durch die 4. bis 6. Klässler bzw. durch Mütter von jüngeren Kindern ausgeliehen. 

Mit CHF 100 finanzierst Du 50 Bücher. Herzlichen Dank für Deine Mithilfe, dass sich die Kinder über neuen Lesestoff freuen können.

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Das Gelernte weitergeben
In den letzten Monaten haben unsere Universitätsstudierenden tolle Arbeit in ihren Dörfern geleistet. Die Universitäten sind ebenfalls seit Mitte März geschlossen und die jungen Menschen sind in ihre Heimatdörfer zurück gekehrt und haben unter anderem der Bevölkerung gezeigt, wie sie sich korrekt die Hände waschen und haben Seife verteilt. Für die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse stehen seit einigen Wochen Onlineklassen zur Verfügung. Wir haben daher im Khnar Village Learning Center die Infrastruktur ausgebaut, damit die Jugendlichen am Onlineunterricht teilnehmen können. Die Universitätsstudierenden helfen nun ihren jüngeren Kolleginnen und Kollegen dem Unterricht zu folgen und den Lernstoff zu verstehen.DSC_0036-(2)_.jpg

24. Juni 2020 - Covid-19 in Kambodscha: Nachhaltige Lebensmittelabgaben für über 700 Familien

Während es in der Schweiz stets weitere Lockerungen gibt, ist die Situation in Kambodscha unverändert. Die Schulen bleiben weiterhin geschlossen und wir versorgen die bedürftigen Familien mit den dringend benötigten Lebensmittelpaketen sowie die Kinder mit Aufgaben, die sie zu Hause lösen können.

Unsere Lebensmittelabgaben sind doppelt nachhaltig: einerseits sind sie essenziell für die betroffenen Familien, damit sie mit ausreichend Nahrung diese Krise meistern können, andererseits wird auch die Umwelt damit nicht belastet.

Die Bilder der unzähligen Säckli mit Nahrungsmitteln haben wir in den letzten Monaten öfters gezeigt. Diese Beutel werden aus Pflanzen hergestellt und sind 100% biologisch abbau- und kompostierbar. Wir beziehen diese "Pflanzensäckli" von der Organisation Cleanbodia und können dadurch sicherstellen, dass unsere Lebensmittelabgaben keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt haben.

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In jedem Lebensmittelpaket befinden sich auch Seifen. Bei diesen handelt es sich um recycelte Hotelseifen. Normalerweise werden alle gebrauchten Seifenstücke aus Hotelzimmern entsorgt, zusammen mit anderen Hygieneartikeln wie Shampoo und Duschmittel. Die Non-Profit-Organisation Eco-Soap Bank sammelt diese Materialien ein und bereitet sie zu neuen Seifenstücken auf. Diese sind halb so teuer wie herkömmliche Seifenstücke. Seit Beginn der Pandemie haben wir über 6'300 Seifenstücke verteilt und jeden Monat kommen weitere 2'300 Stück dazu.

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Und wir hören nicht auf...
... mit der Abgabe von über 2'000 Lebensmittelpaketen monatlich.
Die Familien sind dringend auf die Nahrungsmittel angewiesen, da die täglichen Schulmahlzeiten durch die Schulschliessungen weggefallen sind.

Du kannst mit wenig viel bewirken:
Ein Lebensmittelpaket für 1 Familie kostet CHF 7.
Dieses beinhaltet 6 Pack Nudeln, 6 Fischkonserven, 10 Eier, je 2 Flaschen Soja- und Fischsauce, Salz und Zucker, 2 Seifen.

Herzlichen Dank.

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28. Mai 2020 - Covid-19 in Kambodscha: Schulen weiterhin geschlossen, Verteilung von über 2'000 Lebensmittelpaketen monatlich

In Kambodscha bleiben die Schulen weiterhin geschlossen und es gibt keine Informationen, wann diese wieder öffnen. Da der Staat inzwischen ein Schulfernsehen aufgebaut hat, ist davon auszugehen, dass die Schulschliessungen vorerst anhalten werden.

Die Kinder, die in abgelegenen Gebieten leben, haben keine Möglichkeit an diesem TV-Unterricht teilzunehmen. Aus diesem Grund erhalten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit den Lebensmittelpaketen Aufgaben, welche sie zu Hause lösen können. Bei der nächsten Essensausgabe bringen sie die Aufgaben mit, erhalten neue und ihre Arbeiten werden korrigiert.exercises-boy_best.jpg

Im Weiteren haben wir die Bibliotheken in unseren Schulen geöffnet, damit sich die Kinder mit Lesestoff für zu Hause eindecken können. Selbstverständlich werden auch hier alle Massnahmen zum Schutz der Gesundheit der Kinder und Lehrkräfte umgesetzt.

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Monatlich über 2'000 Lebensmittelpakete
Nahrung ist eines der grundlegendsten Bedürfnisse, welches jeder Mensch befriedigen muss. Ein hungriges Kind kann nicht lernen. Deshalb haben wir im vergangenen Jahr 153'000 Schüsseln mit Essen ausgegeben. Diese regelmässigen Schulmahlzeiten halten unsere Schülerinnen und Schüler gesund und geben ausreichend Energie, um dem Unterricht zu folgen. Durch die Schliessung der Schulen verpassen die Kinder nicht nur Schulstoff, sondern - und das ist viel einschneidender - ihre tägliche Schulmahlzeit. Aus diesem Grund führen wir seit April 2020 alle 10 Tage kontaktlose Lebensmittelabgaben an über 700 Familien durch. 
Wir setzen alles daran, dass die Kinder und ihre Familien diese Krise gesund überstehen.

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So viel kannst Du bewirken:
Ein Lebensmittelpaket für 1 Familie kostet CHF 7.
Dieses beinhaltet 6 Pack Nudeln, 6 Fischkonserven, 10 Eier, je 2 Flaschen Soja- und Fischsauce, Salz und Zucker, 2 Seifen.
Wir liefern monatlich über 2'000 651 Pakete aus.  
Herzlichen Dank.KVLC Chenda parcels coloring book pages_LR only.jpg

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28. April 2020 - Covid-19 in Kambodscha: aktueller Stand

Seit Mitte März sind die Schulen in Kambodscha geschlossen und bisher ist nicht bekannt, wann eine Wiedereröffnung in Betracht gezogen wird. In den letzten Jahren haben wir uns mit unserer Partnerorganisation Ponheary Ly Foundation stets dafür eingesetzt, dass Kinder in Kambodscha die Schule besuchen. Die aktuelle Situation hat dafür gesorgt, dass wir unsere Aufgabe anders wahrnehmen, die Kinder und ihre Familien zu Hause bleiben und es darum geht, dass alle gesund bleiben. Dazu gehören neben ausreichend Nahrung, der Zugang zu Trinkwasser und Seife sowie Informationen wie man sich schützen kann.

Seit einigen Wochen führen wir regelmässige Lebensmittelabgaben in den entlegenen Schulen bzw. Dörfern im Norden Kambodschas durch. Neben den Lebensmitteln erhalten die Familien Seife und Informationsmaterial.
Die Schülerinnen und Schüler kriegen ebenfalls Aufgaben, die sie zu Hause lösen. Bei der nächsten Lebensmittelabgabe bringen sie ihre Arbeiten in die Schule und erhalten neue Unterlagen. Die Kleinsten bekommen Buntstifte und Papier. Selbstverständlich werden bei der Abgabe die Schutzmassnahmen eingehalten und alles in einem kompostierbaren Säckli übergeben.

Wir haben unser Lager mit lang haltbaren Lebensmitteln wie Nudeln, Fischkonserven, Soja- und Fischsauce, etc. zu Beginn der Krise gut gefüllt. Inzwischen sind die Preise massiv gestiegen. Unsere Vorräte reichen bis Mitte Mai, im Anschluss müssen auch wir zu deutlich höheren Kosten einkaufen.

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Wie nachhaltig unsere Arbeit ist...
Regelmässig werden wir gefragt, inwieweit wir die unterstützten Jugendlichen in die Pflicht nehmen, etwas vom Erhaltenen zurückzugeben. Unsere Antwort tönt jeweils etwas kitschig für westeuropäische Ohren: Eine diesbezügliche Pflicht zu übertragen ist in Kambodscha nicht notwendig, weil die betreffenden Jugendlichen stets von sich aus viel der Gemeinschaft zurückgeben. Sie sind sich dem Privileg bewusst, eine Schule besuchen und eine Ausbildung abschliessen zu dürfen, dass es für sie völlig selbstverständlich ist, selber zu handeln. Die aktuelle Lage zeigt beeindruckende Beispiele davon auf:

Die meisten Studierenden der Universität kehrten ebenfalls in ihre Heimatdörfer zurück, weil auch diese Institute geschlossen sind. Von sich aus begannen sie in ihren Dörfern die Menschen aufzuklären, wie sie sich schützen können. Sie zeigten der Bevölkerung, wie sie korrekt Hände waschen müssen. Dabei stellten die Jugendlichen fest, dass viele Familien nicht über ausreichend Seife verfügten. Das war der Moment, wo wir von ihrem Engagement erfuhren und sofort den verschiedenen Dörfern Seife zukommen liessen. Die folgenden Bilder zeigen die grossartige Arbeit der Jugendlichen.

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Sopha studiert Ingenieurswesen im 4. Jahr. Er ist ebenfalls in die Dörfer im Norden zurückgekehrt und hat die defekten Wasserbrunnen wieder instand gestellt. Gleichzeitig hat er unserem Mitarbeiter vor Ort gezeigt, wie er künftig den Unterhalt selber vornehmen kann.

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... und warum wir nicht aufhören
Es ist unser Ziel, dass die Kinder, ihre Familien sowie unsere Mitarbeitenden und Lehrkräfte gesund durch diese Krise gehen und wir im Anschluss dort anknüpfen können, wo wir Mitte März aufhören mussten.

Es ist keine Option, die Lebensmittelabgaben auch bei steigenden Preisen zu unterbrechen oder die Lohnfortzahlung der Mitarbeitenden und Lehrkräfte zu stoppen. Wir würden kurzfristig zwar Gelder einsparen, doch löschten wir damit unsere Arbeit der letzten Jahre aus. Die Kinder wären mangelernährt und könnten sich nicht mehr auf ihre Schulbildung konzentrieren. Die Lehrkräfte hätten anderweitige Verdienstmöglichkeiten gesucht, da es in Kambodscha keine Sozialversicherungen gibt, die aushelfen. Unzählige Kambodschanerinnen und Kambodschaner haben in der aktuellen Situation ihre Arbeit verloren und wissen nicht, wie sie ihre Familien weiter ernähren können. 

Wir stehen den Familien in den durch uns unterstützten Dörfern sowie all unseren Mitarbeitenden und Lehrkräften bei. Wir gehen gestärkt aus dieser Krise und sind bereit, gemeinsam unser Ziel zu erreichen: die umfassende Bildung der Kinder in Kambodscha, um eine Perspektive aus der Armut zu ermöglichen.

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So viel kannst Du bewirken:
Ein Lebensmittelpaket für 1 Familie kostet CHF 7.
Dieses beinhaltet 6 Pack Nudeln, 6 Fischkonserven, 10 Eier, je 2 Flaschen Soja- und Fischsauce, Salz und Zucker, 2 Seifen.
Wir liefern alle 10 Tage 651 Pakete aus.  
Herzlichen Dank.

Unsere Mitarbeitenden in Kambodscha leisten hervorragende Arbeit. Sehr fokussiert lösen sie die Aufgaben mit der höchsten Priorität, tauschen sich regelmässig in Video-Meetings aus und unterstützen sich gegenseitig. Wir können versichern, dass die Spendengelder wie bisher sehr effektiv und effizient eingesetzt werden.

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